Hansgeorg Baer

statut:
survivant
le genre:
masculin
Nom de naissance:
Not known
Appelé:
-
Alias:
-
Date de naissance:
14. August 1924
Lieu de naissance:
Domicile:
Not known
Lieu du dommage survenu:
Not known
Date de décès:
06. April 1981
Décédé(e) à:
Numéro de dossier LEA:
Conjoint:
Not known
Date et lieu de mariage:
Not known
Mère:
Père:
Frères et sœurs:
Enfants:
Not known
*En raison de dispositions légales, les données du conjoint ne seront pas divulguées

Vita

(ML) Hansgeorg Baer
14.08.1924 in Wiesbaden / - / Hessen-Nassau
Verfolgungsgrund: rassisch
Aufenthalt: Wiesbaden, Stkrs. Wiesbaden, Provinz Hessen-Nassau, Deutsches Reich
Emigration 05.01.1939

Remarques

Vater Leopold Baer 1882–1938
Mutter Rosa Baer geb. Zeimann 1889–1975
Schwester Ilse Baer 1914–1980, verh. Stein, verh. Feldberg

Biographie

(W) Ihren Sohn Hansgeorg hatten die Eltern noch retten können, indem sie ihm einen Platz für einen der ersten Kindertransporte verschafften. Später trafen sich Mutter und Kinder in Buenos Aires wieder, wohin Hansgeorg und auch seine fast zehn Jahre ältere Schwester Ilse später gelangt waren.

fn 52: Am 31. Oktober 1938 soll der Zug Deutschland mit dem Ziel Holland verlassen haben. Die Angabe ist ohne Beleg in der Genealogische Datenbank der Paul-Lazarus-Stiftung niedergelegt. Verwunderlich ist das Datum, da die Kindertransporte erst nach der Reichspogromnacht begannen. Die Diskussionen im britischen Parlament fanden in der zweiten Novemberhälfte 1938 statt und der erste Transport verließ Berlin am 1.12.1938, siehe Göpfert, Rebekka, Geschichte und Erinnerung, in: Die Kindertransporte 1938/39. Rettung und Integration, hg. Benz, Wolfgang; Curio, Claudia; Hammel, Andrea, Frankfurt a.M. 2003, S. 35 f. Möglicherweise war Hansgeorg aber zunächst nur nach Holland gebracht worden und dann später mit einem Kindertransport von dort aus nach England gekommen.

fn 53: HHStAW 518 9461 I (44). Beide Kinder kehrten später nach Deutschland zurück, Hansgeorg Baer lebte zuletzt in Bensheim, wo er am 6.4.1981 verstarb. Sterberegister der Stadt Bensheim 137 / 1981. Seine Schwester, inzwischen verheiratete Feldberg, wohnte 1975 in Hamburg, siehe HHStAW 518 9461 III (o.P.).

Q: https://moebus-flick.de/die-judenhaeuser-wiesbadens/frankenstr-15/ernst-und-agathe-rosenthal-geborene-ackermann