Emmanuel Manfred (Meir) Rosenheck
Vita
(SR) Geburt in der Maternité im Pfaffenthal, 57 rue Vauban. eltern in Mondorf/L. wohnhaft.
(RS) Arrival 12 Feb 1962 New York, New York, USA
(St-MD) Er [Vater Moses Rosenheck] begleitet Frau und Kinder am 15. 8. nach Frankfurt zu den Schwiegereltern, verlässt selbst Deutschland und findet in Valenciennes in Frankreich eine Bleibe für sich und die Familie, die bald nachfolgt. 1934 gelangt die Familie in das Saargebiet nach Saarbrücken, doch mit dem „Anschluss“ des Saarlands am 1. März 1935 fühlt man sich auch dort nicht mehr sicher. Die Familie setzt sich nach Luxemburg ab, wo 1936 das dritte Kind der Familie, Emanuel Meir, zur Welt kommt. Doch sicher fühlen sich die Rosenhecks auch dort nicht und so schiffen sie sich am 2. April 1936 auf der S/S Providence von Marseilles nach Palästina ein. (...)
Emanuel Meir wird in Israel Tischler, heiratet und wird Vater von drei Kindern, Dorit (* 1962) und den Zwillingen Shai und Yaniv (* 1968). Emanuel Meir stirbt 2014.
Q: https://www.dehmlow.de/index.php/de/
Als Flüchtlinge ohne Barschaft finden sie zunächst in Tel Avivs Arnon St. eine Bleibe, werden dort aber bald delogiert, weil sie die Miete nicht zahlen können. In einer Holzbaracke müssen sie fortan am Strand von Machlul in einem Raum leben, Anna verdingt sich als Haushaltshilfe, Max geht hausieren, ehe er eine Wäscherei übernehmen kann. Beide Eltern erkranken schwer, 1941 muss Max die Berufstätigkeit aufgeben. Er stirbt am 2. August 1972 in Israel, Anna im August 1988.
Bemerkungen
Vater Moses Rosenheck 1893–1972
Mutter Anna Rosenheck geb. Feigenbaum 1900–1988
Bruder Harald (Zvi) Rosenheck > Ron 1928–
Schwester Gitta Rosenheck 1932–
GA Luxembourg 131/1936